2005

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Die Segnungen der modernen Medizin schaffen Möglichkeiten, auf den Sterbeprozess lindernd, verkürzend oder verlängernd einzuwirken. Dies schafft schwierige Situationen und Befürchtungen vor einem Leben in Abhängigkeit von Apparaten mit geistigen und körperlichen Einschränkungen. Für diesen neuen Freiraum suchen Patienten und Fachpersonal nach Kriterien und Maßstäben, um verantwortbare Entscheidungen zu finden. Denn was die einen unter dem Begriff der Autonomie fordern, betrachten andere als wenig verlässliche Willensäußerung. Ein Handeln aus Fürsorge verstehen wieder andere als Fremdbestimmung. Deshalb wird allerorten empfohlen, mit Vollmachten und Verfügungen Vorsorge zu treffen. Dabei existiert eine Vielzahl von Mustern von Patientenverfügungen. Im Rahmen der Tagung werden zunächst grundlegend die medizinethische Problematik der Patientenautonomie aufgezeigt und anschließend konkrete Formen der stellvertretenden Entscheidung erläutert und bewertet.

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