2003

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Engagiert im Beruf - engagiert im Alter
Bericht von einer qualitativen Studie bei übertariflich bezahlten Mitarbeitern im VW-Konzern, die Altersteilzeit wahrnehmen.

Brauchen Gerontologen ein Netzwerk?
Während bei der eigentlichen "Zielgruppe", den SeniorInnen, eine Zunahme an Initiativen, Projekten, Organisationen (z. B.: Seniorenbeiräte) zu beobachten ist und ehrenamtliche Seniortrainer ihr "Erfahrungswissen für Initiativen" weitergeben, scheinen die Profis im beruflichen Einzelkämpfertum zu verharren. Die gerontologischen Institute in Deutschland changieren zwischen Konkurrenz und - etwas Kooperation; dagegen bleiben bisher die Absolventen und Studierenden der fünf Studiengangsorte weitgehend unter sich. Was sagen soziologische und sozialpsychologische Konzepte zur Problemdefinition, zu Gemeinsamkeitserfahrungen und Erfolgswahrnehmungen für ein "Netzwerk" unter Akteuren - hier unter Gerontologen auf dem Hintergrund ihrer jungen Geschichte, einer Geschichte von Hegemonien einzelner Disziplinen, aber auch wachsender Interdisziplinarität und Kollegialität?

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