2001

Fachtagungen >>

Gern reden wir von den "guten alten Zeiten" und nähren damit die Illusion einer heilen Welt im Gegensatz zur unübersichtlichen Gegenwart. Schaut man allerdings genauer hin, so offenbart sich schlagartig, wie unsicher und allzeit gefährdet unsere Vorfahren gelebt haben. Diese allgegenwärtigen Lebensgefahren führten zu einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 25 bis 30 Jahren von einigen Jahrhunderten. Wie aber wurde man mit dieser Not und Gefährdung fertig? Der Historiker Prof. Dr. Arthur E. Imhof bringt Votivtafeln in Zusammenhang mit reichhaltigem demographischem Material und rekonstruiert aus diesen Quellen Bewältigungsstrategien, die er als Impulse und Chancen zur heutigen Lebensgestaltung wertet.

zurück